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Sie war eine der wenigen Frauen die es geschafft hat,
sich in dem von Männern dominierten Gebiet der Elektrotechnik zu
behaupten. Am 27. September 1980 erblickte sie in mitten der
pulsierenden Weltstadt Wien das Licht der Welt, doch die harten Seiten
des Lebens blieben ihr nicht erspart, und so verschlug er sie mit samt
ihrer Familie ins kalte Weißkirchen am Rande der im Nebel versinkenden
Stadt Wels. Vorerst besuchte sie das Gymnasium in der Schauerstraße,
doch sie fühlte sich zu höheren Berufen und wechselte in die HTL, und so
kamen wir mit ihr zum ersten mal in Kontakt. Im ersten Jahr, indem viele
mit Schwierigkeiten kämpften, und daß für manche sogar das Ende
bedeutete meisterte Ina mit kaum merklicher Anstrengung. Im darauf
folgenden Jahr, ein Jahr der Veränderung, verabschiedete sie sich von
ihren Haaren, welche bereits eine beträchtliche Länge erreicht hatten
und beim Klo gehen wahrscheinlich schon enorme Probleme verursachten.
Aus ihrem flotten Kurzhaarschnitt formte die Zeit eine wilde filzige
Naturrastermatte, die sie ab und zu mit einer Schere bewaffnet zu zähmen
versucht. Gegen Ende der 4.HTL begann plötzlich
ihre Nase aus unerklärlichen Gründen stark anzuschwellen. Die Ursache
kam erst nach einem ½ Jahr zum Vorschein als ihre Nase wieder die
ursprüngliche Größe angenommen hatte, dabei handelte es sich um eine
kleine silbernen Stecker. Dieser war Grund für ausgedehnte Diskussion
mit Herrn Prof. Schachl über diverse Modephänomäne, die er nur mehr am
Rande mit bekommt. Sie ernährt sich ausschließlich von Pflanzen,
besonders bevorzugt sie Dosenkarotten, Äpfel und Karfiol. Um solche
Dosen zu öffnen benötigt man natürlich ein geeignetes Werkzeug, genauer
gesagt ein scharfes Messer, das so manche Lehrer das fürchten lehrte.
Ein weiterer Bestandteil des Jause-Equipment Stainless Steel
Thermoskanne. Besonders im Winter ist sie mit ihren 5 Pullovern, einem
Pehal, der Kasperlhaube mit Bommel und der Biene- Maya- Brille auf der
Straße nunmehr für Eingeweihte zu erkennen.
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Auch unsere Ina ist mit der Zeit gegangen. Mittlerweile
ist sie nämlich im Besitz einer eigenen, kleinen Flitze (etwas betagt),
und einer eines Handy, auch schon älter, mit dem man notfalls auch Nägel
einschlagen könnte. Diese Neuerwerbungen rühren jedoch nicht von einer
plötzlichen Besserung der Finanziellen Lage, sondern sind Geschenke, das
Handy von ihrem Vater und das Auto von der Versicherung, nach
Verschrottung der Familienkutsche. Ihre
Mitschrift zählt zu den schönsten und leserlichsten der Klasse und wird
von jedem gerne kopiert. Dies ist sehr verwunderlich, da sie ständig im
Unterricht liest und beinahe jede Stunde eine ausgedehnte Wanderung aufs
Klo unternimmt. Außerdem täuscht der sanfte, friedlich dahingleitende
Schriftzug auf die wilden Diskussionsmanieren, die sie zuweilen bei
Meinungsverschiedenheiten an den Tag legt. Manchmal artet dies sogar in
eine handfeste Schlägerei aus, was Valan Dorin gerne bestätigen wird.
Neben EA - nachschreiben (Unterrichtsfach —> nicht leicht —> wo sie ihr
Heft von der ganzen 3.Klasse verloren hat) beschäftigt Sie sich auch
noch gerne mit ihren 3 Pferden Birka, Benny und Swala.
Obwohl sie sicher eine gute Technikerin geworden wäre,
ist sie auf der suche nach etwas anderen, das ihr mehr Freiheit zur
Entfaltung ihrer Kreativität bietet.
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