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Sallaberger Michael
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Spitznamen: Salli, Hugo, Lustiga
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Häftling Salli ist einer der Glücklichen, der die Ehre
hatte, einen Neubeginn in einer 2. Klasse machen zu dürfen. Er ist einer
der 5, die erst in der 3.Klasse in die jetzige kamen, da ihre Erste
aufgelöst wurde (akuter Schülermangel). Er stammt aus einer Metropole,
die man erreicht, wenn man von Wels Richtung Eferding fährt. Sie nennt
sich Breitenaich und wird vehemennt an der Ausdehnung gehindert, da
rechts die Bundesstrasse und links der Zug vorbeiführt. Was das Leben
auf diesem rund 50m breiten Streifen aber relativ lebenswert macht ist,
dass es auch einen Dorfwirt gibt, dessen Angebot die Breitenaicher
Jugend oft (auch unter der Woche) in Anspruch nimmt (Wochenteilen,
Sparverein). Dieses große Freizeitangebot hat auch zur Folge, dass Salli
im Laufe der Jahre seinen Lebensrythmus umstellen musste. Er lernt dem
Anschein nach nur mehr in den Abendstunden (sofern er zu Hause ist) oder
in der Früh (4-5 Uhr morgens aufstehen). Den verlorenen Schlaf holt er
am Nachmittag nach. Er lernt auch in jeder Pause in der Schule und dies
hat zur Folge, dass er es sich auch leisten kann, jeden Donnerstag in
die „Go" zu gehen. Diese ist nicht weit entfernt, was den Vorteil hat,
sie zu Fuß zu erreichen. Er hat bis jetzt auch jedesmal von selbst nach
Hause gefunden, da er dazu nur den Bahnschienen folgen musste. Als sein
Sitznachbar kann man von ihm immer ablesen, wie lange er am Donnerstag
fortwar, denn in EMS, welches wir immer am Freitag in der ersten Stunde
hatten, mussten wir meistens Diagramme zeichnen. Bei diesen Zeichnungen
war er des öfteren bei den langsamsten und manchmal kam es auch vor,
dass er das Zeichnen auf einen anderen Tag verschob. An diesen
Freitagen, an welchen immer bis 17 Uhr Schule war, bürgerte sich auch
sein Zitat ein:„I druck des nimma durch !". Weiters zu erwähnen wäre
noch, dass er in den Sommermonaten mit Stolz einen Jeep fährt. Mit
diesem werden nach eigenen Angaben die Frauenherzen schwach. Bisher
gelang es noch keinem aus der Klasse, ihn mit einer Frau zu erwischen,
denn er hält seine Beziehungen immer geschickt geheim. Er ist aber ein
sehr netter Klassenkollege und immer zu Scherzen aufgelegt. Dieses
Scherzen hat er auch durch seine Freizeitbeschäftigung, dem
Fussballspielen nicht verloren, denn er wurde letztes Jahr mit der
Kampfmannschaft des SV Integral Wallern Meister (Glück gehabt, denn er
kam nur zu einem Einsatz). Zur Zeit spielt er wieder in der U18. Diese
Rückstufung erfolgt aber nach eigenen Aussagen nur, weil er durch
Verletzungen zurückgeworfen wurde. Auf diesem Weg wünschen wir ihm eine
möglichst schnelle Rehabilitation und dass er möglichst bald wieder in
der Kampfmannschaft zum Einsatz kommt. |
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